Fast täglich erreichen uns besorgte Emails und Anrufe von Mitgliedern, Spendern und Freunden der Tierhilfe Fuerteventura e.V. - und alle befassen sich mit der gleichen Frage: Wie steht es um den Tierschutz und die Aktivitäten der THF auf der Insel? Wie verhält es sich mit der Aufnahme und Weitervermittlung von Hunden & Katzen, der Aufklärungsarbeit vor Ort und der Versorgung der Perreras von Puerto del Rosario und La Oliva? Wie steht es um die Zusammenarbeit zwischen der THF und OKAPI?
Liebe Tierfreunde, wir möchten Ihnen versichern, das die Tierhilfe Fuerteventura e.V. weiter und sehr aktiv zum Wohl der Tiere auf Fuerteventura agiert. Etliche Details können, da es sich zum Teil um "laufende Verfahren" bzw. um "laufende Verhandlungen" handelt, noch nicht im Detail öffentlich diskutiert werden - doch es sei Ihnen allen gesagt, das die THF in den letzten Monaten viele Hebel in Bewegung gesetzt hat, um die Tierschutzarbeit auf Fuerteventura nicht nur weiter zu führen, sondern auch voran zu treiben. Wir hoffen, Ihnen in Kürze mehr darüber berichten zu können und hoffen auf Ihre Geduld und Ihr Verständnis.
Nach wie vor werden herrenlose Hunde und Katzen aufgenommen und hilfebedürftige Tiere ärztlich versorgt. Wir arbeiten mit kompetenten Pflegestellen und Helfern zusammen, welche Hunde & Katzen aufnehmen, tiermedizinisch versorgen lassen und bis zu ihrer Vermittlung (nach Deutschland oder aber auch auf der Insel) liebevoll betreuen. Informationen zu unseren Vermittlungshunden auf Fuerteventura finden Sie unter anderem hier.
Im Januar diesen Jahres hat die THF, mit Hilfe von meist deutschen Ehrenamtlern, wieder eine große Katzenkastrationsaktion durchgeführt - nähere Details und Informationen hierüber folgen separat. Vergessen Sie bitte auch nicht die vielen herrenlosen "Streunerkatzen", welche von der THF durchgehend gefüttert, versorgt und verpflegt werden. Kastration ist Katzenschutz - eine wichtige Aufgabe, die leider meist zu wenig Beachtung findet. Informationen zu unseren "schönen Wilden" auf Fuerteventura finden Sie unter anderem hier.
Neben den Aktivitäten auf der Insel beherbergt und versorgt die THF nach wie vor rund 130 Hunde & Katzen auf deutschen Pflegestellen. Darunter befinden sich auch einige unvermittelbare Tiere, die - z.B. aufgrund ihres Alters, ihren Krankheiten und/oder ihres schwierigen Charakters - nicht (mehr) vermittelt werden (können).
Unsere Hunde finden Sie hier.
Unsere Katzen finden Sie hier.
Unsere Notfalltiere finden Sie hier.
Für all diese Tiere tragen wir die Verantwortung, sie alle wollen gefüttert, gepflegt und tiermedizinisch versorgt werden. Dazu brauchen wir IHRE Hilfe! Geben Sie nicht auf - wir tun es auch nicht!
Herzliche Grüße,
Ihr Team der Tierhilfe Fuerteventura e.V.
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Wir bekommen nun immer mehr besorgte und empörte Emails und Gästebucheinträge, in welchen wir gebeten werden, „einzulenken“, uns mit der Präsidentin von OKAPI „zu vertragen“ und die „persönlichen Streitigkeiten“ mit ihr abzustellen. Selbstverständlich verstehen wir, dass es schwierig ist, diese tiefgreifende Entscheidung nachzuvollziehen. Aus diesem Grund möchten wir versuchen, Ihnen ausführlicher zu erklären, warum wir leider so handeln MÜSSEN, wie wir handeln:
Unsere Entscheidung, die Zusammenarbeit mit der Präsidentin von OKAPI zu beenden, ist uns NICHT leicht gefallen und beinhaltet weitaus mehr Gründe, als „fehlende Belege“ oder „Unstimmigkeiten“ bei diversen Rechnungen! Für die Klärung dieser Art von Problemen hätte es sicher Lösungen gegeben. Betonen möchten wir, dass es sich nicht um persönliche Streitigkeiten handelt. Die Gründe, um die es hier geht, sind viel, viel tiefgreifender / schlimmer und haben in UNSEREN - und sicher auch in den Augen derer, denen es um die Tiere geht - nichts mehr mit Tierschutz zu tun!
Wir werden versuchen, Ihnen, hier einige Gründe für unser Handeln zu nennen und möchten darauf hinweisen, dass wir für ALLES Beweise haben.
Wir könnten nun noch etliche Gründe aufzählen, doch bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir – allein rechtlich bedingt – bestimmte Dinge nicht öffentlich verbreiten dürfen. Bevor wir uns dazu entschlossen haben, die Zusammenarbeit mit der Präsidentin von OKAPI zu beenden, haben wir in vielen Kontakten und Gesprächen versucht, eine tier(schutz)gerechte Einigung zu finden. Es hat sich leider gezeigt, dass die Präsidentin von OKAPI sich weder von den langjährigen Angestellten der Perrera, noch von den anderen OKAPI Vorstandsmitgliedern, noch von der THF beraten lässt - geschweige denn bereit ist, eine gemeinsame Lösung zu finden.
Wir stehen, in dieser für uns alle schwierigen und belastenden Situation, in intensivem Kontakt mit den "alten" OKAPIs (bis hin zu den Gründungsmitgliedern und den drei deutschen Vorstandsmitgliedern von OKAPI). Es besteht große Einigung darüber, dass wir in den Maßnahmen und Entscheidungen, welche die Präsidentin von OKAPI trifft und getroffen hat, keinen Tierschutz mehr sehen und/oder sehen dürfen. Uns ist die Entscheidung, unter diesen Umständen nicht mehr weiter mit OKAPI - in Bezug auf seine Präsidentin - zusammen zu arbeiten, sehr schwer gefallen, da uns alles daran gelegen ist, guten Tierschutz auf der Insel Fuerteventura zu machen. Gemeinsam werden wir alles für uns mögliche tun um die, für die Tiere, unhaltbare Situation zu verbessern und die Präsidentin von OKAPI zu stoppen!
Die Tierhilfe Fuerteventura e.V. wird weiter für die Tiere auf der Insel kämpfen – unabhängig davon, wie viel „Unverständnis“ und „Kritik“ wir dafür von außen noch einstecken müssen! Es wurde bereits ein Anwalt eingeschaltet, außerdem werden wir den "Ex-OKAPIs" weiterhin helfen, die Tiere vor Ort zu retten! Die Kosten für den notwendigen Anwalt auf Fuerteventura, welcher die ehemaligen Mitarbeiter von OKAPI rechtlich vertritt, trägt die THF! Ferner wurde bereits die Presse eingeschaltet.
Wenn Sie weitere Fragen haben, werden wir versuchen, diese möglichst zeitnah und detailliert zu beantworten. Doch bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir auf manche Fragen - aus rechtlichen Gründen! - keine Antworten geben KÖNNEN und/oder DÜRFEN! Wir hoffen und wünschen, dass sie uns – der THF und den „Ex“-OKAPIs – weiter den Rücken stärken, damit wir den Tieren auf Fuerteventura weiterhin helfen können – in einer Weise, die sich TIERSCHUTZ nennen darf!
Der Vorstand der THF
Sie unterstellt der Tierhilfe Fuerteventura e.V. durch Ihre Aussage sowie dem eingefügten Link "Trafico de Animales Domésticos", dass die Tierhilfe Fuerteventura e.V. die Tiere an deutsche Versuchslabore verkaufen würde!
Dieser Verleumdung wird die Tierhilfe Fuerteventura e.V. juristisch entgegentreten!
aus gegebenem Anlass müssen wir Ihnen heute leider die Mitteilung machen, das unser "Partnerverein" OKAPI (welcher auf der Insel ansässig ist) und die Tierhilfe Fuerteventura e.V., bis auf weiteres ihre Zusammenarbeit beendet haben.
Die Gründe hierfür sind ebenso vielfältig wie sachlicher und rechtlicher Natur und gerne möchten wir Ihnen, mit diesem Schreiben, die wichtigsten Punkte näher bringen. Seit der Neuwahl des OKAPI Vorstandes im Juni 2011 haben folgende Punkte Relevanz:
Die Gründe und die Intention der Verantwortlichen OKAPI-Präsidentin, diese beiden Punkte betreffend, sind der Tierhilfe Fuerteventura e.V. nicht transparent. Leider haben auch ein reger Schriftverkehr sowie ausführliche fernmündliche Gespräche (inkl. Dolmetscher, um die Sprachbarriere zu durchbrechen) zu keinem Verständnis seitens OKAPI bzw. der Präsidentin von OKAPI führen können.
Die Präsidentin von OKAPI weigert sich bis heute, aus uns unbekannten Gründen, den von ihr eigenmächtig und ohne Absprache getätigten Neuanstellungen (Perrerapersonal), reguläre Arbeitsverträge (Nominas) auszustellen. Dies betrifft, nach unserem Kenntnisstand, mindestens zwei Mitarbeiter(innen) in direkter Weise. Da diese aber seit rund zwei Monaten hauptamtlich in Vollzeit in der Perrera von Puerto del Rosario tätig sind, aber weder Krankenversicherungsschutz noch sonstige schriftliche Rechte (Arbeitsvertrag) haben, ist es uns auch hier -aus rechtlichen und moralischen Gründen (kein Versicherungsschutz, kein Schutz bei Arbeitsrechtsverletzungen etc.)- nicht möglich, für die zu zahlenden Gehälter einzustehen.
Aber nicht nur rechtliche Gründe sind für die zeitweilige Beendigung der Zusammenarbeit der Vereine Tierhilfe Fuerteventura e.V. und OKAPI verantwortlich, auch Moralische und Tierschutzrelevante lassen uns, zu diesem Zeitpunkt, leider keine andere Wahl.
Die Ausführung einzelner Punkte sprengt den Rahmen einer Informationsemail. Dennoch möchten wir festhalten, das sich die Tierhilfe Fuerteventura e.V. von den durch die Präsidentin von OKAPI geplanten Ausflügen von Hunden nach Italien (bitte googeln Sie Stichworte wie "Tierschutz in Italien", "Perreras in Italien" etc.), dem "Ansammeln" von Hunden in den Perreras (Hoarding), der unzureichenden Pflege und Fürsorge sowie dem Einstellen von zum Teil (fachlich) ungeeignetem Personal mit krimineller Vorgeschichte, NICHT UNTERSTÜTZT!
Das Team (Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer) sowie 3 OKAPI-Vorstandsmitglieder, die die untragbaren und katastrophalen Zustände vor Ort live miterleben müssen, teilen unsere Meinung, stehen hinter unserer Entscheidung und arbeiten gemeinsam mit uns an einer Lösung!
DIE TIERHILFE FUERTEVENTURA E.V. WIRD SICH WEITERHIN ZUM WOHLE UND SCHUTZ DER HUNDE UND KATZEN AUF FUERTEVENTURA EINSETZEN! WIR LASSEN UNSERE TIERE NICHT IM STICH!
Aktuell betreut die Tierhilfe Fuerteventura e.V. aber auch über 170 Hunde und Katzen, die sich auf deutschen Pflegestellen befinden - darunter finden sich viele Notfälle, alte und/oder kranke Tiere, welche weiterhin versorgt werden wollen und auch werden.
Hinzu kommen rund 40 Hunde, welche - z.T. durch Pflegestellen - vor Ort auf Fuerteventura betreut werden und auf ihre Vermittlung nach Deutschland warten.
Nicht vergessen werden dürfen auch die vielen herrenlosen Katzen und Kater, welche durch die Tierhilfe Fuerteventura e.V. tiermedizinisch versorgt und an Futterplätzen betreut werden. Die Planungen für die nächsten, wichtigen und notwendigen Kastrationsaktionen laufen bereits!
Für die Versorgung all unserer Tiere brauchen wir nach wie vor Ihre Unterstützung und Hilfe! Bitte helfen Sie uns helfen und lassen Sie uns auch in diesen schweren Zeiten nicht im Stich.
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