Juni 2010: Wir haben erneut geschafft, das Schlimmste abzuwenden - dies verdanken wir all den lieben Tierfreunden, die uns gerade in einer solchen Situation mit Rat, TAT und finanziellen Mitteln zur Seite gestanden haben.
Wir danken Ihnen von Herzen, dass wir uns weiterhin für die Tiere auf Fuerteventura einsetzen können und sie nicht ihrem Schicksal überlassen müssen!
ABER: Wir sind nach wie vor auf Ihre Unterstützung angewiesen, denn an den allgemeinen Umständen hat sich ja nichts geändert (liegt auch nicht in unserer Hand, leider) und wenn es uns nicht gelingt, den Spendenzugang konstant den Kosten anzupassen, werden wir uns in absehbarer Zeit erneut in genau der gleichen Situation wiederfinden.

Februar/März 2010: Schon im Frühjahr/Sommer 2008 war die finanzielle Lage der Tierhilfe Fuerteventura e.V. prekär: Die immer höher werdenden Ausgaben durch unseren Partnerverein Okapi, die Neueinstellung zweier Helfer für die Perrera in La Oliva und die hohen Kosten für unsere Katzenstation  auf Fuerteventura brachten uns schon damals fast zum Aufgeben. Aber eine groß angelegte Spendensammlung konnte uns noch einmal vor dem endgültigen Aus retten. Nun sind wir leider wieder in dieser entsetzlichen Lage: Uns steht das Wasser buchstäblich bis zum Hals und wir wissen nicht, wie wir die laufenden Kosten für unsere Schützlinge weiterhin aufbringen sollen.

Durch die Wirtschaftskrise haben viele Menschen Fuerteventura verlassen und ihre einst geliebten Haustiere zurückgelassen. Immer mehr Menschen scheuen die Tierarztkosten und bringen ihre Tiere zu uns, damit wir sie kostenfrei behandeln - jedoch müssen auch wir die anfallenden Tierarztkosten bezahlen! Aber sollen wir einen angefahrenen Hund und seinen Besitzer, der nicht genug Geld für eine teure Operation hat, wegschicken, das noch zu rettende Tier einschläfern? Dies ist nicht der Tierschutz, den wir machen wollen und den wir seit 1997 auf der Insel erfolgreich betreiben!

Wir sind gezwungen, in unserer Perrera immer mehr Hunde aufzunehmen. Vor kurzem hatten wir 180 Hunde in unserer Perrera in der Inselhauptstadt Puerto del Rosario. Ausgelegt ist das Tierheim für maximal 80 Hunde! Unsere mini, teilweise noch staatliche, Perrera in La Oliva beherbergte über 60 Hunde. Mit 20 Hunden ist die Perrera schon gut bestückt! Unser Vermittlerteam hat wahre Wunder vollbracht und die Anzahl der Hunde wieder verringert. Nun folgte nach der beendeten Jagdsaison eine Welpenschwemme. Allein in unserem Tierheim beherbergen wir im Moment über 50 Welpen. Unsere Welpenauffangstationen und zahlreiche Pflegestellen auf Fuerteventura sind ebenfalls zum Bersten gefüllt mit Welpen und verletzten Tieren.

Unsere zahlreichen Aufklärungsarbeiten und Kastrationsaktionen vor Ort - wir stellen unsere Tiere auch regelmäßig im spanischen Fernsehen vor - fruchten, aber wie bei so vielem im Leben, einfach oft zu langsam. Sollen wir jetzt aufgeben? Nach 13 Jahren harter Arbeit? Nach so vielen "hoffnungslosen" Tierschutzfällen, die ein Happyend erleben durften?

Daher möchten wir alle unsere Mitglieder und Freunde unseres Vereins dringend um Unterstützung bitten, denn sonst wissen wir nicht mehr, wie es weitergehen soll.

Wohin die Reise geht, hängt nicht davon ab, woher der Wind weht, sondern - wie man die Segel setzt! Und neue, unbekannte Wege zu beschreiten, erfordert nun mal Mut und Engagement. Doch nur der, der plant und sein Ziel im Auge behält, hat die Chance, auch wirklich anzukommen! Und wir möchten weitermachen, wir möchten nicht aufgeben und die Tiere auf Fuerteventura nicht im Stich lassen!

Bitte helfen Sie uns, auch weiterhin die Tiere auf der Kanareninsel Fuerteventura retten zu können, denn diese Tiere in Not haben nur uns.


       

                                                                                   

HIER GELANGEN SIE ZUR FOTOGALERIE DES 2. PODENCO-TREFFEN DER THF VOM 24.07.09


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Bardino 
Hütehund der Kanaren

Hardcover, 310 Seiten, bebildert mit Lesebändchen 

In diesem Buch geht es natürlich in erster Linie um den Bardino. Lernen Sie diese wunderbare kanarische Hütehundrasse und deren Charakter, Verhalten und Einsatz auf den Kanaren näher kennen. Ferner geht es um die Herkunft, die Geschichte und das Schicksal der Bardinos.
Sie werden aber auch Informationen zum Thema Kanaren Tierschutz und Auslandstierschutz generell erfahren.
Außerdem erhalten Sie hilfreiche Tipps zum Thema Gesundheit, Pflege, Erziehung und Auswahl des für Sie geeigneten Hundes.

Die Autorin, Anja Griesand, hat beim Schreiben dieses Buches nie den Tierschutz auf den kanarischen Inseln außer Acht gelassen. Der Tierschutzgedanke zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch.

entnommen von www.bardino.de

Herbst 2008:     D A N K E!

Die Situation hat sich ein wenig entschärft und wir sind überwältigt von der Hilfsbereitschaft tierlieber Menschen, die unser Hilferuf erreicht hat. Unser aufrichtiger Dank gilt all jenen Menschen, die sich für unsere Tiere so sehr eingesetzt haben, ganz egal auf welche Art und Weise, ob finanziell oder durch Sachspenden, Werbetrommel rühren, Sammeldosen aufstellen oder mit den Dosen durch Innenstädte/Einkaufzentren sammeln zu gehen, Verteilung von Infomaterial, uvm.!!! D A N K E !!!

Wir können kurz aufatmen, da wir nun über die finanziellen Mittel verfügen, die wir für die nächsten zwei Monate benötigen. Es darf aber nichts Außergewöhnliches dazwischen kommen.
Daher unsere große Bitte an Sie, liebe Tierfreunde: Unterstützen Sie uns weiter!!! Wenn es auch nur ein kleiner Beitrag ist, den Sie persönlich leisten und uns gleichzeitig auch noch im Bekannten- und Freundes- sowie Familienkreis erwähnen, gelingt es uns hoffentlich, konstant die monatlichen Kosten abzudecken und auch wieder die dringend notwendigen Kastrationsaktionen durchzuführen.

MAI 2008:      Die finanzielle Situation der THF ist sehr brenzlig!

Zum 2. Mal seit Vereinsgründung im Sommer 1997 hat die THF eine sehr große finanzielle Durststrecke zu überwinden. Trotz Einsparungen, wo es nur geht (aber nicht auf dem Rücken der Tiere!) ist eine nahezu kostendeckende Arbeit längst nicht mehr möglich.

Steigende Kosten für Tierarzt, Medikamente, Futter & sonstige benötigten Dinge stehen dem Spendenrückgang sowie der schleppenden Vermittlung (u. a. aufgrund allgemein angeschlagenem Image des Auslandstierschutzes) der letzten Monate in keiner Relation mehr gegenüber.

Rücklagenbildung war aufgrund dessen nicht möglich, auch, weil wir nicht am falschen Ende sparen wollten! 

So haben wir
. . .
. . . niemals Tiere eingeschläfert, bei denen aus medizinischer Sicht kein Grund dafür bestand, dh. haben alles versucht und auch zum Teil kostenintensive Behandlungen und Operationen in einzelne Tiere "investiert", um ihnen ein schmerzfreies und schönes neues Leben zu ermöglichen, nach all dem Schlechten, was sie bisher wahrscheinlich schon erlebt hatten.

. . . auch sogenannte, wesensfeste Listenhunde auf Fuerteventura aufgenommen, in der Hoffnung, für sie ein schönes Plätzchen auf der Insel zu finden, was uns auch oftmals gelungen ist.

. . . die Aufnahme in unsere Obhut nicht von Alter, Rasse oder Größe und der sich daraus ergebenen Vermittlungschancen abhängig gemacht. Viele Hunde warten bereits seit Monaten, teilweise Jahren auf ihr neues Zuhause.

. . . Kastrationsaktionen vor Ort weiterhin durchgeführt, um so den Nachwuchs zu reduzieren.

. . . keine Abstriche bei unseren Vermittlungskriterien gemacht, dh. z. B. keine Vermittlung ohne positive Vorkontrolle.
 Ebenso binden wir die neuen Besitzer durch unseren Vermittlungsvertrag an uns, dh. wenn Sie ihr Tier wieder abgeben müssen, so darf dies nur an uns geschehen bzw. eine Weitergabe nur mit unserer Zustimmung und Platzkontrolle durch uns erfolgen. Dadurch entstehen uns natürlich erneut Kosten, aber zum Wohle der Tiere!

Wir legen sehr großen Wert darauf, als seriös arbeitender Auslandstierschutzverein eingestuft worden zu sein, weil wir uns und unseren Kriterien treu bleiben  und uns an vorgegebene Richtlinien und gesetzliche Bestimmungen halten.

Bitte helfen Sie uns, denn ohne Sie sind unsere Schützlinge bald hoffnungslos verloren!